Good Morning, Vietnam! Part 1: Zentralvietnam

Donnerstag, 04.07.2013

Bin gerade in Laos, hoere Disney Songs und hab nun endlich wieder Zeit euch etwas ueber die letzten Wochen zu erzaehlen.. oh man, so viele Eindruecke, da faellt es echt schwer sich zu erinnern. Ok, also wie schon im vorherigen Eintrag erwaehnt, haben wir nach vielen Stunden Verspaetung am Morgen des 18. Junis endlich Vietnam erreicht!

Ho Chi Minh City - Nha Trang - Hue - Hoi An - Ninh Binh - Halong Bay - Hanoi

Nach ein paar Stunden Schlaf am Flughafen ging es mit dem Taxi zum Bahnhof. Da konnten wir also schon mal einen ersten Blick werfen auf Ho Chi Minh City (Saigon). Mit dem Zug sollte es dann direkt nach Nha Trang gehen, da ich ja den Sueden von Vietnam spaeter mit den Maedels erkunden will. 7h Zugfahrt - da dacht ich mir, oh schoen, da siehst du sicher viel von der Landschaft. Hm naja nicht ganz, da ich einfach sofort einschalfe sobald ich einen Zug oder Bus besteige^^ Naja ab und zu hab ichs geschafft ein halbes Auge aus dem Fenster zu werfen. Mein erster Eindruck von den Vietnamesen.. hmm weiss nicht. Alle haben uns mega boese angestarrt und wir haben ne halbe Stunde gebraucht eh wir unsere Rucksaecke in die Gebpaeckablage gequetscht hatten. Naja und auch sonst hat uns halt auch keiner verstanden.. hat ne Weile gedauert bis wir rausbekommen haben wann wir aussteigen muessen, das steht an den Haltestellen natuerlich nicht dran. Es gibt auch nur eine Zugstrecke, Ho Chi Minh - Hanoi. Dann gibts verschieden Klassen von Hard Seat bis Soft Sleeper. Da unsere Fahrt aber nicht so lang und am Tag war haben wir uns fuer den Softseat in nem normalen Wagon entschieden. Witzig war auch dass der Platz den wir zuerst hatten genau zwischen 2 Fenstern waren, sodass man gar nicht hätte aus dem Fenster schauen können, aber haben uns dann später woanders hingesetzt.

1. Stop: Nha Trang

Angekommen in Nha Trang wurden wir natürlich von einem Haufen Taxifahrer überrannt. Verstanden hat uns natürlich niemand, irgendwie haben wir es aber dann doch geschafft uns zum Hostel fahren zu lassen. Da hat man uns dann auch totall lieb empfangen. War mittlerweile auich schon abends. Sind dann mit einer Holländerin von unserem Zimmer was essen und dann noch bissl rumgezogen. Man muss wissen ´dass Nha Trang nicht unbedingt eine Stadt ist in der man viel Kultur bewundern kann.. man sieht auch fast nur Weiße. War trotzdem mal ganz angenehm. Sind also abends noch ein bisschen rumgezogen. Als ich dann nachts wieder zurück ins Zimmer bin, stand ich erstmal in Erbochenem, in Asien zeiht man die Schuhe ja vor der Tür aus. Als ich dann ins Bad wollte um mir die Füße zu waschen lag da das holländische Mädel quer drin.. ach,wohnen im Hostel ist schön :) Am nächsten Morgen gabs dann Frühstück auf dem Dach, hammer Ausblick!

Dann ging es auf eine Schnorcheltour. War echt mega schön, da Nha Trang direkt am Meer liegt und das Meer voll von diesen Inseln und Steinsbrocken ist. Danach sind wir noch zum Big Buddha gefahren, soll wohl der größte Vietnams sein.. wie auch immer, der war auf nem großemn Hügel und echt beeindruckend. Da hat man Nha Trang dann doch nochmal von einer anderen Seite kennengelernt.

  

Dann hieß es auch schon Abschied nehmen von Rabea. Da sie nicht so viel Zeit hat wie ich wollte sie im Süden von Vietnam bleiben. Ich bin dann mit dem Zug weiter nach Hué. Leider hatte das Hostel nicht geschafft meine Wäsche zu trocknen, also ging es mit nasser Wäsche im Gepäck auf zum Zug. Hatte diesmal einen Hard Sleeper. Heißt, eine 6-Mann Kabine mit jeweils 3 Betten übereinander an jeder Seite. Ich hatte natürlich das Bett ganz oben, eine Leiter gab es nicht und unter mir nur Vietnamesen die mich nicht verstanden und komisch angeschaut haben.. gut vllt auch weils ewig gedauert hat eh ich mit meinen ganzen Sachen in meinem Bett war. Da auch nicht genug Platz war, um aufrecht zu sitzen, hab ich die nächsten 16h einfach geschlafen :) War dann wieder etwas umständlich rauszufinden wann ich raus muss. Das Phänomen hier ist nämlich auch das, dass die Menschen immer nicken, auch wenn sie kein Wort verstanden haben. Man nickte also, dass ich am naechsten Stop raus muesse. Ich also wie wild meine Sachen zusammengepackt.. da es ja auch wieder ne Weile gedauert hat eh ich meine Sachen von dem Bett gehievt habe. Ja und dann hab ich noch 3h im Gang warten muessen. weil der naechst Stop natuerlich NICHT meiner war. Naja immer noch besser als an der Endstation Hanoi aufzuwachen.

Mittlerweile bin ich uebrigens schon wieder in Vietnam. Oh man, hab echt einiges nachzuholen. Aber hier gibt es endlich mal wieder einen Computer :) Also, weiter gehts!

2. Stopp: Hue

Bin also gegen Mittag in Hue angkommen und ich mich mit dem Taxi in eine Backpacker Strasse fahren lassen wo ich auch direkt in ein Hostel eingecheckt hab. Auf meinem Zimmer und unten an der Bar hab ich dann auch direkt nette Menschen kennengelernt. Einen Deutschen, der sich aber geweigert hat mit mir Englisch zu sprechen und 2 Kanadierinnen - die coolsten Maedels ueberhaupt, haben uns direkt ineinander verliebt. Jen, mit Wurzeln in Hong Kong und Nav mit Wurzeln in Indien. Sind erstmal zusammen was Essen. Ich hatte mein erstes "Pho" - das typische Vietnamesischen Gericht: Nudelsuppe, wahlweise mit Huhn, Schwein oder Rind. Dann haben wir Fahrraeder geliehen und ein bisschen die Stadt erkundet. Das war auch ein echtes Abenteuer bei dem Verkehr. Auf den Strassen sind ungefaehr eine Million Motorraeder und ab und zu mal ein paar Taxen, mit dem Fahrrad ist man da defintiv das schwaechste Glied auf der Strasse. Aber hab auch das Gefuehl, dass die Menschen in dem Chaos auch viel mehr aufpassen. Man muss also einfach ganz langsam vor sich herradeln und die Menschen fahren dann drumherum. Hue hat jetzt keine mega tolle Sehenswuerdigkeiten, aber sie Stadt an sich fand ich einfach sehr schoen. Sie war nicht vom Tourismus ueberflutet und man konnte einfach schoen sehen, wie die Vietnamesen da leben. Interessant war eine Kirche in der christliche, buddhistische und hinduistische Religionen vereint waren. Nach einer Abkuehulng im Regen waren wir auf einem Markt. Da sitzen die Frauen einfach auf dem Boden rum und verkaufen Fleisch, Obst und Gemuese. Nach dem Regen war das aber alles nur noch eine einzige Suppe :) ich frag mich auch wie das mit dem Fleisch ist, das kann dioch nicht mehr gut sein, nachdem das da stundenlang ohne Kuehlung rumhaengt. Haben da dann auch eine vietnamesische Studentin getroffen, die Englisch sprechen konnte. Die hat uns dann noch ein bisschen rumgefuhert und Vietnamische Suessigkeiten gekauft. Danach haben wir noch an einem goldenen Tempel angehalten. Da hat man uns ein junger Moench auch direkt freundlich begruesst, hat uns rumgefuehrt und uns gezeigt wie man buddhistisch betet, danach ist er selber zum Gebet gegangen. Moenche beten 2 mal am Tag jeweils eine Stunde. Davei sitzen sie vor einer Buddha Statuem, laeuten ab uns zu mal den Gong und das Gebet hoert sich auch eher an wie ein Gesang. War auf jeden Fall mega interessant. Dann wurde es auch schon dunkel und Fahrrad fahren zwischen all den Moppeds war nicht mehr so cool. Sind also wieder zurueck zum Hostel und dann was Essen. War ein sehr lustiger Abend. Haben ein paar chinesische Trinkspiele gespielt, diverse Happy Hours ausgenutzt und es gab sogar ne Shisha.

 

     

Am naechsten Tag sind die Maedels gleich frueh weiter nach Hoi An. Das war auch mein naechstes Reiseziel Hatte allerdings den Bus fuer nachmittags gebucht, da ich noch ein paar Sachen sehen wollte in Hue. Bin also mega uebermuedet und etwas verkatert wieder mit dem Fahrrad los. War dann in der Zitadelle, die alte Koenigsstadt. War alles recht zerfallen, aber war einfach mega schoen da durch zu laufen und sich vorzustellen, wie es da frueher wohl mal ausgesehen hat und wer da wie gelebt hat. Dann gng es auch schon in den Bus.

3. Stopp: Hoi An

Die 5h Fahrt waren mega komfortabel. Es war ein Schlafbus, da sind die Sitze wie Doppelstockbetten in einer liegenden Position angeordnet, was zum Schlafen zwar nicht unbedingt das bequemste ist, fuer eine Reise am Tag aber durchaus auszuhalten. Habe es auch endlich mal geschafft wach zu bleiben und hab echt tolle Landschaften gesehen. Es geht halt die ganze Zeit an der Kueste lang und durch die Berge. Da kann man von ganz oben auf weite Reisfelder schauen und dahinter liegt das Meer - wunderschoen! Hoi An war auch die Endstation, also musste ich auch keine Angst haben wieder sonstwo zu landen. Hatte mich mit den Kanadiern in einerm Hostel verabredet und da ein Gast nicht erschienen ist, konnte ich mich sogar mit in den Bus des kostenlosen Pick-up Services schleichen.

Angekommen im Hostel hat mir der (ich weiss gar nicht wie man diese Menschen nennt...) naja jedenfalls hat mir ein Mann mein Gepaeck aufs Zimmer geschalfen. Hatte zwar ein 6-Bett Zimmer aber sonst war dieses Ding fern von allen Unterkuenften davor. Luxurioeses privates Badezimmer mit Toilette, Spuelung und warmen Wasser (ja darueber freut man sich hier in Asien!). Ultra schick und rieeesig alles. Draussen eine Bar und ein Pool. Hammer! Und das alles fur 7Euro die Nacht, inklusive eines all you can eat Fruehstuecks-Buffet, mit allem was das Herz begehrt. Da haette ich defintiv fuer immer bleiben koennen :D Hab die Maedels dann auch gleich gefunden und sind raus zum Essen, war ja mittlerweile auch schon wieder abends. Hatten auch ein sehr gutes Timing, da an diesem Wochenende gerade ein Laternenfest in der Stadt ist - das ist recht beruehmt und findet einmal im Jahr Stadt - zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Es hat einfahc alles geleuchtet. Die Altstadt liegt direkt an einem Fluss und alles war voll mit Laternen und Lichtern. Haben auch ein paar Kerzen e\angezuendet und ins Wasser gelassen. Da kann man sich was wuenschen und antuerlich bringt das ultra viel Glueck. Sind also ein bisschen herumgewandert und dann gegenueber vom Hostel noch was trinken gegangen wo wir auch noch euf ein paar Jungs gestossen sind, Amerikaner, Kanadier, Neuseelaender. Ist ganz schoen Backpackergeschichten miteinander auszutauschen! Es ist echt schoen endlich mal in einem billigen Land zu sein!!

   

Am neachsten Tag haben wir eine Tour zu den My Son Ruinen gemacht. Im Vietnamkrieg wurde diese Tempelanlage von den Amerikanern bombadiert, da sich die Vietkong im inneren versteckt hielten. Zudem kamen dann noch die Franzosen und haben allen Figuren die Koepfe abgehauen, um sie im Pariser Louvre auszustellen. War auch echt nicht mehr viel von den Tempeln uebrig und man hat auch ueberall noch die Bombeneinschlagloecher gesehen. Aber selbst die Ruinen sind immer noch sehr eindrucksvoll und ein paar Gebaeude waren sogar noch betretbar. Man weiss auch bis heute nicht ganz genau wie diese Tempel gebaut wurden. Also im Grunde sahen die halt aus wie Steine wahllos aufeinander gesetzt.. trotzdem eindrucksvoll. Was man allerdings weiss ist, dass kein Moertel oder was auch immer verwendet wurde, sondern man die Steine angzuendet hat und sie so miteinander verschmolen sind. Achja was bloed war, dass es den ganzen Tag geregnet hat.Heisst, Anika hat sich ein paar mal auf die Nase gelegt weil ja alles so glitschig war. Zurueck ging es dann mit dem Boot, was auch meeega toll war im Regen.Dann ging es noch zu einem "local Village" auch bekannt als Souvenirsop. Aber man muss sagen, dass die Menschen dort unglaublich eindrucksvolle Holzfiguren geschnitzt haben. Leider hat der 200Kg Buddha nicht mehr mit ins Handgepaeck gepasst. Da der Regen so toll war sind wir dann aufm Heimweg auch noch in ein paar Tempel. Ok.. langsam hab ich glaub echt genug Tempel gesehen^^

   

Am Abend sind die Maedels dann weiter nach Sueden gereist und da ich ja Richtung Norden musste hiess das fuer uns leider Trennung. War echt Schade weil wir mega gut harmoniert haben. Ich hatte auch dann nicht so wirklich Ahnung wo ich als naechstes hin soll. Am naechsten Morgen hab ich mir noch spontan Schuhe fuer knapp 10 Euro massschneidern lassen und hab den Rest der Stadt mit dem Fahhrad erkundet.

 

Aufgrund eines Tipps von einem anderen Backpacker bin ich dann nach Ninh Binh mit dem Bus - hat auch nur 16h gedauert. Sassen zwischendurch auch noch irgendwo fest und mussten umsteigen und warten.. warum wusste keiner so recht, aber kam eig. ganz gelegen weil ich dann mit ein paar Jungs die ich da getroffen hatte was Essen gehen konnte. Sonst kann man sich auf diesen langen Reisen immer nur von Chips und Keksen ernaehren.. allerdings kann man auch nicht sagen dass die Variante KFC jetzt gesuender gewesen waere^^

Vom Sueden gibts mehr in einem naechsten Eintrag :)

Wie? Regenzeit auf den Philippinen??

Samstag, 22.06.2013

Endlich hab ich es geschafft meinen Bilder auf einen PC zu laden, das war naemlich bisher unmoeglich. Ich wollte keine langen Texte schreiben, ohne Bilder. Acja, wundert euch bitte nicht falls meine Grammatk und Rwechtschreibung katastrophal sind. Der englische Satzbau ruiniert meine Sprache und diese englische Tastatur macht den Rest :) Also los gehts.

Die Zeit im Flugzeug von Singapur nach Manila war ganz gut um sich ein bisschen an den Gedanken zu gewoehnen, dass jetzt ein neues Abschnitt beginnt. Und dann haben wir uns auch eht auf die Philippinen gefreut. Zerknittert kamen wir also morgens um 5 in Manila (Hauptstadt an). Von da aus gimgs dann weiter nach Puerto Princeca, die Hauptstadt der westliochsten Insel Palawan. Was uns natuerlich keiner gesagt hat, dass wir das Terminal wechsln muessen. Normalerweise kein Problem, nur liegt der in Manila leider etwas weiter weg und wir mussten sogar ein Taxi nehmen. Naja, zum Gluewck beginnt ja jetzt das billige Leben wo Taxifahrten auch mal unter einem Euro kosten koennen :) Natuerlich hatten wir auch keinen Plan was wir ueberhaupt machen wolltem. Angekommen in Puerto gings also erstmal ins Touristen Office. Haben uns dann entscheiden die Underground River in Sabang zu besuchen. Diese Hoehle ist ca. 23 Millionen Jahre alt, Weltkulturerbe und man braucht eine genehmigung um die ersten 1,2km befahren zu duerfen. Sind dann mit einen local Bus, auf den Pholippinen "Jipney" genannt, 3h durch die Pampa gefahren. Ich war auch so unglaublich muede, dass ich auch die 3h komplett geschlafen hab. Seitwaerts sitzend, mit dem Kopf auf meinem Rucksack :) Angekommen in Sabang, hiess es erstmasl Unterkunft suhen. Ging auch ganz fix. Es stellte sich aber schnell heraus, dass wir so zieh,lich die einzigen waren, die sich in der Stadt aufgehalten haben. Da wir die Genehmigung fuer die Hoehle erst fuer den naechsten Tag bekommen haben, konnten wir also den Rest des Tages chillen. Der Strand war traumhaft, das Wasser klar und ueberall herum gruene Berge. Das besondere in Sabang war, dass der Strom nur von 18-22Uhr funktioniert hat. Ja! Demzufolge war ab 10 dann auch alles dunkel. Das hatte allerdings denVorteil, dass man unglaublich viele Sterne sehen konnte. Sowas hab ich echt noch nie gesehen. Da wir ja frueh im Bett waren, waren wir am naechsten Tag fit fuer noch mehr Strand :) Am Nachmittag gings dann mit dem Boot zur Hoehle. Das Boot haben wir uns mit 3 verrueckten alten Philippininnen (Philippinerinnen?) geteilt, die ungefaehr 1000 Fotos von uns gemacht haben. Ein bunter Haufen gackernder Huehner! Die Hoehle war jedenfalls sehr beeindruckemd! Der hoechste Punkt ist 1027m hoch und der Fluss ist teilweise 8m tief. Der Geruch war allerdings erbaermlich, da etwa 40.000 Fledermaeuse die Hoehle ihr zu Hause nennen. Jedenfalls haben wir beeindruckende Stalagniten und Stalagtiten gesehen, die die unterschiedlichsten Formen angenommen haben. Von fliegenden Pferden bis hin zu Jesusgesichtern war alles dabei. Also mega beeindruckend. Dann gings auch schon wieder zurueck mit dem Boot und den verrueckten Frauen zurueck zu unserem Strand. Da haben wir noch fix was gegessen und dann gings mit dem Van weiter noerdlich nach El Nido.

    

 

Auf der Fahrt nach El Nido dachten wir zwar, wir sterben, da die Strassen so mega schlecht waren und der Fahrer so krass gerast ist, aber dann sind wir nachts um 1 doch noch heil angekommen. Unerkunft hatten wir natuerlich keine gebucht. Sind dann da noch ne Stunde rumgelaufen. Emtwerder es war ausgebucht oder zu teuer. Am Ende haben wir aber dann doch noch was niedliches gefunden bei einer Familie die ihr Haus zum Hostel umfunktionierthat, da alle 3 Kinder ausgezogen sind. Am naechsten Morgen haben wir dann auch entdeckt, dass wir direkt am Meer waren. Das hiess Fruehstueck mit Blick auf ein wunderschoen blaues Meer mit einem Haufen kleiner Inseln. Die Sonne schien und wir sind aufgebrochen Richtung Strand. Auf dem 4km Weg dahin haben wir viel von der Stadt und den Menschen und der Landschaft gesehen. Der Strand war auch wunderschoen, man konnte so viele andere kleine Inseln sehen. Dann fing der Regen an. Und der hat dann auch nicht mehr aufgehoert bis wir die Insel verlassen haben. Naja haben uns davon noch nicht die Laune verderben lassen.Waren trotzdem etwas schwimmen, im Wasser war es sehr warm. Haben da auch nette Menschen getroffen und mit denen den nachmittag verbracht. 2 Deutsche, die ein VW Praktikum in Peking machen, einen franzoesischen Backpacker und eine Californierin die in Vietnam Englisch unterrichtet. War ne nette Truppe. hatten usn auch fuers Abendessen verabredet, die dann aber doch nicht gefunden und waren denn am Ende mit einer Polin unterwegs, di auch bei uns im Hostel gewohnt hat. Am naechsten tag haben wir Island Hoping gemacht. Die Polin Monika war auch mit abei und auch James, der Sohn der Besitzer des Hostels hat uns begleiet. Er hat uns viel ueber die Einheimischen und die Umgebung erzaehlt! Ja leider hat der Regen die Bootsfahrt nicht unbedingt so angenehmgemacht. Aber der Anblick er unzaehligen schoenen Lagunen hat das alles wettgemacht. Man kann sich nicht vorstellen,was fuer Farebn wir gesehen haben. Und das bei grauem Himmel - unglaublich! Haben an ein paar Inseln und Lagunen halt gemacht, sind herumgeschwommen und haben geschnorchelt und auf einer Insel haben die Bootsmennern an einer Hoehle Mittagessenzubereitet. Ihr koennt euch nicht vorstellen mit wasfuer eine Liebe und Gingabe diedas gemacht haben. Obst u=nd Gemuese geschnitten und wunerschoen angerichtet, Fisch und Garnelen gegrillt - traumhaft. Zurueck in El Nido haben wir dann noch was gegessen und dann ging es mit dem Bus auch schon wieder zurueck nach Puerto Princesa.

    

Sind dann 4 Uhr morgens angekommen. Da unser Fliger auf die neachste Insel um 11 ging, hat sich eine Unterkunft also nicht gelohnt. Der Flughafen hatte natuerlich noch geschlossen, also sind wir ein paar Kilometer zu Mc Dobalds gelaufen und hatten ein fantastisches Fruehstueck. Auf die kann man sich wenigstens immer verlassen. Allerdings haben die uns rausgeworfen alswir angefangen haben Karten zu spielen. Am Flighafenwar dann das megachaos, da der Gepaeckscanner nichtfunktioniert hat und die alle Taschen per hand durchsucht haben. Super Idee bei meinem Backpack, den man nur von oben aufmachen kann. Naja nach gefuelten Stunden sassen wir dann im Flugzeug nach Cebu. Von da gings dann direkt weiter mit dem Taxi zur Faehre und mit der dann rueber auf die Insel Bohol. An der Anlegestelle haben wir dann einen Flyer von einem Hostel auf einer Kokosnussfarm gefunden und haben uns direkt hinfahren lassen. Lag etwas ausserhalb, auf einer aneren Insel (ja alles da besteht aus Inseln... ich glaube die Philippinen bestehen so aus ca. 7000 inseln). Gluecklicherweise hatten die noch eine Huettchen frei und wir sind dann abends um 7 endlich zur Ruhe gekommen. Haben damit wirklich einen meeega gluecksgriff gelandet. das war eine Farm mitten im Wald, die quasi alles selber anbauchen und auch verkaufen. Und die Besitzer einfach uuunglaubloch freundlich. Naja an dem tag sind wir aber auch nur noch ins Bett geplumpst. Am naechsten Morgen sind wir dann auf einen Amerikander und eine Philippinen getroffen, die mit dem Van eine Tour durch Bohol machen wollten, denen haben wir uns dann angeschlossen und die Besitzertochter, die ein ausgebildeter Guide istm, hat sich auch noch spontan angeschlossen. Bohol war von Spaniern besetzt.. das kann man auch in der Architektur sehen. Waren in ener Kirche und a einem Denkmalund man hatte teilweise echt as Gefuehl in Spanien zu sein :) Hatten dann Mittag auf einem Floating Restaurant, also ein Buffet auf einem Boot, um es einfach auszudruecken. Sind ueber einen wunderschoenen Fluss amWald entlang geschippert und Kinder haben  getanzt und gesungen.

Dann gings weiter zu den Chocolate Hills, eine sehr ungewoehnliche geologische Formation aus ca 1200 fast idetnisch geformten kegelfoermig gestalteten Huegeln. Es gibt 3 Geschichten ueber deren Enstehung. Achtung, der folgende Abschnittist aus Wikipedia kopiert :)

Die erste handelt vom Kampf zweier Riesen, die sich tagelang mit Steinen und Sand bewarfen, bevor sie müde und erschöpft Freundschaft schlossen und die Insel verließen. Das Schlachtfeld, das sie unaufgeräumt hinterließen, ist heute als das Gebiet der Chocolate Hills zu bewundern. Die zweite ist dagegen weitaus romantischer. Arogo, ein junger und kräftiger Riese, verliebte sich einst in Aloya, eine ganz gewöhnliche Sterbliche und Tochter eines Eingeborenenhäuptlings. Als sie starb brach ihm das das Herz und Arogo weinte bitterlich. Seinen Tränen wurden dabei zu Hügeln, die als die heute sichtbaren Chocolate Hills noch immer von seiner tiefen Trauer zeugen. Die Dritte besagt, dass die Hügel ihren Ursprung in urzeitlichen Korallenriffen aus Kalkstein hatten, die schließlich über Tausende von Jahren durch Erosion von sowohl Wasser als auch Wind geformt wurden.

Ja ich weiss, die letzte klingt einfach laecherlich absurd und ich unterstuetze ganz klar die 2. Theorie! Danach ging es weiter zu den Tarsiern - den kleinsten Affen der Welt mir rieeeeesen Augen! Hab glaub nie was suesseres gesehen!! War echt ne tolle Tour mit ner supercoolen Truppe!!

Am Abend ist dann noch die Kanadierin Rachelle dazugestossen,waren unglaublich leckeres Barbeque Chicken Ati-Atihan essen (warumauch immer das so heisst). Habe dann eine Menge neuer Trinkspiele gelernt und waren dann mit den Leuten von der Bar in einer Disko. Und die war echt nicht schlecht. Ich habe nichts erwartet und wurde quasi weggeflasht. Gute, Musik, viele coole local People, billiges Bier -  richtig cooler Abend. 

Den naechsten Tag war dann wieder chillen angesagt, da wir quasi alles von Bohol gesehen hatten und unser Flug nach Vietnam auch erst am naechsten Abend ging. Takeo und Kat, der Amerikaner und die Philippinen sind am morgen abgereist und wir waren mit Rachelle eine Weile am Strand. Mittlerweile kann ich echt sagen, ja ich hab schon schoenere gesehen, aber zum sonnen hat es gereicht :) Dann hats auch wieder etwas angefangen zu regnen. Haben dann auf der Farm gesessen ein bisschen Vietnam geplant und spaeter als der Regen aufgehoert hat auch noch ein bissche die Farm erkundet und spaeter noch in den Haengematten gechillt. Am Abend wurden wir dann vonder Besitzerfamilie zum Essen eingeladen, anlaesslich des Vatertages. War eine kustige Runde. Hat dann auch wieder in einer Menge Trinkspiele geendet. Am naechsten Morgen gimg es dann zurueck zur Faehre und mit der wieder nach Cebu und von damit dem Taxi zum Airport. Haben da noch gegessen. Der Regen hatte aber leider nicht nur Palawan erwischt sonder war zu einem regelrechten Taifun in Manila ausgeartet - lange Rede kurzer Sinn, unsre Flug hatte knapp 1,5h Verspaetung, da wir fuer den Anschlussflug nicht allzuviel Puffer hatten, hatten wir etwas Angst den zu verpassen. Haben uns meeega abgehetzt dann in Manila.. achja, von der holprigen Lanfung moechte ich gar nicht erst anfangen. Sind mitten durch ein Gewitter geflogen.. da bekommt man dann doch schon Anhsat wenn man mit einer Maschine fliegt, die auf er Black List steht, heisst in Deutschland gar nicht landen duerfte. Egal, haben ja ueberlebt :) Naja waere in Manila jedanfalls alles ziehmlich knapp geworden, wenn der Flug nicht auch verspaetet gewesen ware. Das hat usn dann abernicht weiter gekuemmert, da wir eh erst am naechsten Morgen den Zug in Ho Chi Ming City nehmen wollten. Witzigwarauch, dass wir Takeo,den Amerikaner von der Coco Farm am Flughafen wieder getroffen haben und auch die Amerikanerin vom El Nido Strand - ja, die Welt ist klein!

Naja mit ueber 2h Verspaetung kam unser Flugzeug dann auch irgendwann und ware dann 2 Uhr morgens in Vietnam. Da wir wieder zu geizig waren eine Unterkunft zu buchen haben wir noch ein paar Stunden im Flughafen geschlafen und dann ginngs zum Bahnhof und von da aus mit dem Zug nach Nha Trang.. aber davon im naechsten Eintrag mehr :)

Mein Fazit fuer die Philippinen ist ein sehr guts. Ich habe noch langenicht genug vondiesem Lang gesehen und werde definitiv nochmal hinreisen.. vllt wenn gradkeine Regenzeit ist. Die Menschen sind so herzlich und freundlich und das Landhat so viele verschiedene Facetten, von denen ich ja bisher wirklich nur einen kleinen Teil gesehen hab. Der Vorteil der Regenzeit war auch, dass kaum andere Menschen unterwegs waren. Also sind auf viele philippinische Touristen getroffen. Vor allem auf Palawan gabs kaum Backpacker. Da wir zu zweit waren in dem Fallnicht so schlimm, aber sonst waere es schon etwas einsam gewesen. Aber sicher ein netter Ort fuer den Honeymoon ;-)

Bis bald, Singapur!

Donnerstag, 13.06.2013

So schnell sind 4 Monate vorbei. Nachdem wir aus Bali zurueck gekommen sind, gingen auch schon 2 Wochen Pruefungsphase los. Ich kann sagen, ich war in meinem Leben noch nie so unmotiviert. Allerdings, durfte ich das auch sein, da die Noten ja zu Hause nicht zaehlen. Eine Pruefung hab ich sogar aus Dummheit verpasst. Dachte die waere 14 Uhre, war aber schon 10 Uhr.. bloed.. hab ich meine Zeit alo so richtig hart verschwendet. Naja, ich tu ja alles fuer schoene Geschichten.

Der Abschied von Singapur ist mir auch echt schwer gefallen. Habe so viele nette Menschen kennengelernt. Auch die Aufloesung der WG, mit der man son lange auf so engem Raum gelebt hat. war echt schwer. Ich ewar die letzte die am Sonntag gegangen ist. Witzig war auch, dass die Wohnung keinesfalls so aussah als waeren 8 Leute ausgezogen, als ich die Wohnung Sonntag Abend verlassen hab. Keiner hatte Platz fuer das ganze Zeug in seinen Rucksaecken und Koffern. Naja unser Vermieter meinte auch, sollen alles liegen lassen was wir nicht brauchen... glaub der kann sich da immer ganz schoen viel unter den Nagel reissen. Allerdings darf er sich dann auch mit unseren abgelaufenen Lebensmitteln beschaeftigen :)

Im Moment bin ich in El Nido, Palawan, Philippinen - falss es jemand googlen moechte. Es ist Tag 4 meiner 2-monatigen Reise durch Sued-Ost-Asien. Morgen geht es weiter nach Bohol, eine andere Insel auf den Philippinen. Im Moment bin ich noch mit Rabea unterwegs. Montag gehts dann nach Vietnam, dann werden sich unsere Wege trennen. Ich werde dann vom Sueden in den Norden von Vietnam bis Hanoi reisen. Dann gehts rueber nach Laos. Dann Thailand. In Bangkok treff ich im Juli die Maedels von zu Haus: Natascha, Yvonne und Domi. Dann gehts mit denen zusammen noch ein bisschen weiter durch Thailand, dann Kambodscha und dann in den Sueden von Vietnam. Da wird Domi dann bleiben und mit ihrer Schwester weiter durch Vietnam reisen. Wir anderen 3 fliegen dann nach Phuket und erkunden ein paar thailaendische Inseln. Dann gehts weiter nach Kuala Lumpur und am Ende nochmal eine Woche Singapur. Leider konnte ich meinen Flug nicht umbuchen, also sind die Maedels sogar noch ein paar Tage laenger in Singapur. Am 8. August werde ich dann wieder in Frankfurt landen :D

Hier noch ein paar letzte Eindruecke aus S'pooore!

      

Prüfungsvorbereitung? Lass mal auf Bali fliegen!

Donnerstag, 06.06.2013

Mittlerweile sind die Prüfungen schon vorbei und ich steuere auf mein letztes Wochenende in Singapur zu .. aber dazu im nächsten Eintrag mehr.

Jetzt möchte ich erstmal von meiner letzten großen Reise nachholen. Das war die längste Zeit, und weiteste Strecke die ich bisher aus Singapur weggereist bin. Ging auch direkt chaotisch los. Diesmal war meine Reisepartnerin Rabea, Flüge hatten wir schon ein paar Wochen vorher gebucht. Und ich sag ja immer, planen is doof. Hat sich auch diesmal wieder als wahr herausgestellt. Rabea war das Wochenende zuvor im Dschungel in Sumatra und hatte sich irgendein Virus eingefangen. Jedenfalls war sie nicht dazu in der Lage zu fliegen. Da die Flüge aber schon gebucht waren, bin ich erstmal allein los. Rabea wollte sich übers Wochenende auskurieren und kam dann 3 Tage später nach. Hatte zwar ein bisschen Angst so ganz allein los, aber war auch gleich mal ne gute Übung für die spätere große Reise, wo ich ja auch 3 Wochen allein unterwegs sein werde.

Freitag Abend ging es also los. Ich sollte hier erwähnen, dass ich mir ein bisschen Luxus gegönnt habe und mir ein aufblasbares Nakenkissen zugelegt habe. Ja! Ein Nakenkissen! Hat mich im Flugzeug dann auch direkt ausgeknockt. Nicht mal die Landung hab ich mitbekommen. Als mich jemand geweckt hat, war schon das hlabe Flugzeug leere. Völlig zerstört, bin ich also raus aus dem Flugahfen, am erstbesten Stand Geld getauscht (ist ja auch nicht wichtig auf den Wechselkurs zu achten) und dann hab ich mich in das Getümmel der Taxi Mafia begeben. Hab schon gehört, dass die Touristen gern mal abzocken. Alle stürmen auf dich zu und nerven erstmal rum. Naja, da man mich ja nicht verarschen kann, hab ich mich sicher immer noch mega überteuert in meine Unterkunft nach Kuta fahren lassen. Kuta liegt direkt am Strand, bekannt als Party- und Surfer Stadt - aber nicht weit entfernt zum Flughafen. Da ich erst nachts angekommen bin, hatte ich die Unterkunft auch schon gebucht. Ein 15-Mann-Zimmer, mit 5 Betten. Moment. 5 Betten für 15 Menschen? Klar, man muss nur 3 Betten übereinander stapeln. Und jetzt ratet mal wo mein Bett war? Genau! Ich bin nachts um 2 in den 3. Stock des Bettes geklettert. War aber echt recht witzig, vor allem weil immer wenn ich mich bewegt habe, sich das ganze Bett mit bewegt hat. Bin dann um 8Uhr wieder aufgestanden. Dachte ja bin mega früh dran, meine 14 Mitbewohner waren aber alle schon nicht mehr da^^ Beim Auschecken hab ich dann Marie kennengelernt. Eine Französin, die ein jahr lang in Australien work&travel gemachr hat und jetzt noch ein SurfCamp besuchen wollte, bevor sie wieder nach Hause fährt. Sind also ein bisschen durch die Stadt gelaufen auf der Suche nach Essen. Haben einen balinesichen Supermarkt geplündert und haben uns dann in ein Cafè gesetzt, ist nämlich gar kein Problem eigene Sachen mitzubringen, so lange man was kauft. Naja ich hatte immer noch keine Ahnung was ich eigentlich machen will. Mir wurde auch gesagt wäre total easy sich ein Roller zu mieten und die Insel zu erkunden. Da ich aber meine Orientierung und alle anderen Talente kenne, hab ich das mal wieder gelassen. hab mich dann recht günstig nach Uluwatu fahren lassen, ein Strand ganz im Süden von Bali. Auf der Taxifahrt dachte ich mir auch nur: Gut dass du hierher nicht allein mit dem Roller gefahren bin - da wäre ich glaub nicht allein angekommen. So konnte ich auch besser die Umgebung genißen. Angekommen in Uluwatu hab ich mich dann auch erstmal auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht, besser gesagt, ich bin planlos in der Gegend rumgeaufen. Mit dem Backpack in der Sonne nicht ganz so cool. Hatte aber wieder mal Glück und ein Brasilianer hat mit seinem Motorrad angehalten und gefragt wo ich hinwill. Dann hat er mich mit zu seiner Unterkunft genommen. Einfach nega freundlich die Menschen überall. Da war auch noch ein Zimmerchen frei. Total niedliche Häuschen in einem sehr grünen und blühenden Garten. Der Brasilianer war mit seinen Freunden direkt im Zimmer neben mir. Die haben den ganzen tag gesungen und Gitarre gespielt. Total schön. Witzig war auch, dass die alle aussahen wie Europäer. Als ich nachgefragt hab, hat mir der eine ein Deutsch geantwortet :) Ich dachte erst, dass die mich verarschen wollen und konnte gar nicht glauben, dass die echt Brasilianer waren.. Aber der Norden von Brasilien ist voll von deutschen Einwanderen, und Menschen mit deutschen Vorfahren. Jedenfalls hab ich mir dann einen Roller gemietet und ein bisschen die Gegend erkundet. Es gab da 2 sehr schöne Strände. An dem einen hab ich mir dann was zu Essen gesucht und hatte dabei einen wahnsinns Ausblick. Bin nicht sicher ob die Fotos das annährend rüberbringen kann, denn der Strand war in einer Art Höhle. Unglaublich schön! Und überall Surfer, die echt krasse Sachen drauf hatten. Bin dann da noch ein bisschen rumgeschlendert und bin dann ins Gespräch mit so nem SurfShop Besitzer gekommen, der hat mir dann auch prompt ein paar gratis Stunden surfen für den nächsten Tag angeboten :) Am Abend bin ich dann an den anderen Strand zu einer Raggae Party. Da hat eine Band gespielt und es gab ein Barbeque. Hab ein paar Australier und Neuseeländer kennengelernt. Das hat mir echt Mut gemacht für das allein reisen. 

  Kuta

  Uluwatu

 

Oh ja, das wird ein langer Eintrag :) ..to be continued

Hm hab ich wohl dann doch nicht mehr geschafft in Singapur fertig zu schreiben.

Ok ganz kurz und erstmal ohne Bilder; Hat am naechsten Tag dann tatsaechlich geklappt mit den kostenlosn Surfstunden. Aber die Stroemung war recht stark und so bin ich nur ein paar Stunden gepaddelt... was mir allerdings auch schon alles abverlangt hat. War dann abends noch in einem Tempel und hab bei Sonnenuntergang einen traditionellen Tanz gesehen. Am naechsten Tag hat mich der Brasilianer, der mir Surfstunde gegeben hat dann zurueck zum Flughafen gefahren, wo ich Rabea abgeholt habe. Da haben wir dann Emeline, eine Franzoesin kennengelernt und sind mit ihr zusammen dann weiter nach Ubud - eine kleine kleine, niedliche Stadt am Rande eines Affen-Waldes. Affen waren da echt wie Hunde - kleine Makaken, die es auch schon in Singapur in Massen gab. Von da aus haben wir mit den Motorrollern eine kleine Tour gestartet, viele Tempel gesehen. Die Menschen sind sehr religioes und jeder hat seinen eigenende Tempel hinterm Haus. Waren auch auf einer local Kaffe Planatage, da hat uns unser Hostel-Papa hingefahren. Durften alle Tee-, Kafee- und Kakaosaorten probieren. Da gab es auch den beruehmten Kopi Luwak. Eine besondere Katze isst die Kaffebohnen und scheidet diese unverdaut wieder aus. Der Kot wird dann in der Sonne getrocknet un die Bohnen dann wie gewohnt geroestet und gestampft. War schon recht lecker :) Unsere Zimmernachbarn haben uns erzaehlt, dass wir uns unbedingt im Norden den Sonnenaufgang ansehen muessen. Also gings morgen 3 Uhr mit den Motorollern auf Richtung Norden. Unser neuer balinesischer Freund, der auf der Kaffee Planatage gearbeitet hat, hat uns begleitet und den Weg gezeigt. Leider kam uns ein kleiner Roller Unfall dazwischen. Das Ding ist uns auf der sandigen Strasse in voelliger Dunkelheit einfach weggerutscht; Ausser ein paar Schrammen und einem kleinen Schock ist uns aber nichts passiert. Hatten nur leider nicht mehr genug Zeit selbst auf den Vulkan zu laufen und haben uns auf einen Huegel in der Naehe bringen lassen.Auf dem Weg den gefuehlten 180 Grad hohen Berg mit metertiefen Schlagloechern und Felsbrocken groesser als ich, dachte ich ja, ich werde sterben. Aaaber nein, ich habe ueberlebt. Und es hat sich gelohnt. Der Anblick der aufgehenden roten Sonne neben dem Vulkan, ueber den Wolken und dem Meer war einfach unbeschreiblich schoen. Spaeter am Tag gings weiter zu den Gili Islands, eine Inselgruppe vor Lombok. Da gibts keine Autos, nur Pferde. Da haben wir einfach nur das Leben genossen, waren schnorcheln und lagen am Strand. Dann gings auch schon wieder zurueck und in der Nacht bevor unser Flug ging wollten wir noch ein bisschen Partz in Kuta machen. Waren aber einfach nur kaputt und muede. Aber haben unsere alte Haut an den Fuessen von Fischen abknabbern lassen.. auch sehr entpannend. Naja um 4 Uhr nachts gings dann endlich zum Flughafen, der hatte aber noch nicht mal offen und ich wuerde auch sagen, das war so in etwa der ranzigste Flughafen den ich je gesehen hab. War einfach nur unglaublich schoen wieder in Singapur zu landen :D

Bilder folgen!

Pulau Tioman mit den Mäusgens

Mittwoch, 29.05.2013

Wir haben hier mittlerweile schon unsere eigene Kultursprache entwickelt. Jetzt wird alles und jeder nur noch als Mäusgen bezeichnet - naja jedenfalls von uns Mädels. haben das auch schon so weit integriert, dass das auch die nicht-deutschen sagen. Die Jungs finden es sehr nervig, was uns nicht davon abgehalten hat, sie weiter so zu nennen. Das nur als Einleitung für den Wochenendtrip vor 2 Wochen. Der Plan war als WG mal zusammen zu verreisen - hat natürlich nicht ganz geklappt. Am Ende waren es dann 4 aus der WG und Alex und Klaus von der JCU. Ziel: Pulau Tioman, eine kleine Insel an der Ostküste Malaysias. Los ging es dann also Donnerstag morgen 6.30 Uhr mit dem Bus. Unsere WG hat natürlich mal wieder fast den Bus verpasst. Ist nämlich dann noch nicht ganz soo einfach früh um 6 ein Taxi zu bekommen. Mir ist dann auch direkt der ganze Inhalt meiner Tasche im taxi ausgekippt und mein mp3-player hat die halbe Fahr draußen rumgebaumelt - ja, der lebt noch :) Hatten sogar einen relativ luxuriösen Bus und ganz fix waren wir dann auch in Mersing, von wo aus wir die Fähre nach Tioman genommen haben. Die Fähre hat alle 6 großen Strände der Insel angefahren und wir konnten uns aussuchen wo wir aussteigen wollen. Rabea war ein paar Wochen zuvor mit ihrer WG auch da und so haben wir uns ein bisschen an ihr orientiert. Naja nur hatten wir leider alles falsch in Erinnerung was sie uns gesagt hat und der Strand an dem wir dann gelandet sind war jetzt nicht so überragend. Also haben wir uns mit nem Boot weiter fahren lassen und sind dann an dem  schönsten Strand mit dem schönsten Wasser gelandet, den ich jeee gesehen hab. Das Wasser war so sauber und durchsichtig und türkis und friedlich - traumhaft. Dann sind wir erstmal auf Bungalowsuche gegangen und sind auf unserem Weg auf ein paar Affen und Varane. Also mit den Varanen, da ist ja nicht zu scherzen, die waren so riesig, dass die uns hätten mit einem Haps aufessen können.. also ich übertreibe jetzt ein bisschen, aber ich möchte damit sagen, dass wir echt Respekt hatten und ich denen nicht hätte nachts begegnen wollen!! Haben dann auch schnell 2 Zimmerchen in einem Bungalow gefunden, mit gemütlichen Balkon davor. Jetzt wars auch schon später Nachmittag und wir haben ihn gemütlich am Strand und im Wasser ausklingen lassen. Abends haben wir dann bissl was im Duty-Free Laden eingekauft und waren in soner Dschunelbar essen. Da haben wir dann auch direkt spontan einen Schnorcheltrip für den nächsten Tag gebucht.

 

Am nächsten Tag haben wir dann den besagten Schnorcheltrip gemacht. Richtig schön. Haben mit einem Boot die ganze Insel umrundet. Das ist regelrecht über de Wellen geflogen. Der erste Stop war ein Wasserfall, zu dem man ein bisschen durch den Dschungel laufen musste. Dasmit dem Laufen fand ich ja erstmal nicht so lustig, da ich mich auf einen entspannten tag eingestellt hatte :) Aber dann, der Wasserfall, einfach so, aus dem Nichts. Sehr beeindruckend. Mit einem kleinen See, umgeben von Steinen. Ich hätte da einfach den ganzen Tag bleiben können! Waren auch ne ganze Weile da und dann gings wieder zurück aufs Boot. Haben dann noch 3 Mal zum schorcheln halt gemacht. An einer Stelle haben sie Futter ins Wasser geworfen, da waren wir von tausenden bunten Fischen umringt. Einzigartiges Erlebnis. Habe so viele schöne bunte Korallen und Fische gesehen. Die hätte man bei dem klaren Wasser auch schon fast ohne Taucherbrille durch die Wasseroberfläche gesehen^^ Am Abend gib es dann wieder in den Duty Free und unser Dschungel Café. Haben auf dem Boot ein paar Ägypter und Amerikaner kennengelernt, und mit denen später am Abend dann in einer riesen Runde gesessen und Karten gespielt.

   

Am nächsten Tag haben die anderen am Strand gechillt und ich hab mit Alex eine Dschungeltour gemacht. Ist ja gar kein Problem für mich bis nachts um 5 zu trinken und dann um 9 wieder aufzustehen. Nach einem sehr langen Frühstück haben wir uns dann erstmal erkundigt wie man denn durch den Dschungel kommt. man sagte uns immer den Stromkabeln folgen. Nach 10m war ich dann auch schon am Ende meine Kräfter und ich habe geschwitzt wie noch nie zuvor in meinem Leben - kein Scherz und nicht übertrieben! Das war keine Dschungelwanderung, das war eine Bergbesteigung. Hab mich auch 3 mal oder so richtig schön hingepackt, weil der Boden total aufgeweicht und matschig war. Auch wenn ich die ganze Zeit viel gemeckert hab, wars doch ne sehr coole Tour. Und dann ist plötzlich das Meer vor uns aufgetaucht, in einer noch krasseren Farbe als wir es bei uns am Strand gesehen haben. Da haben wir dann den restlichen Tag verbracht. War ein ganz kleiner Strand verlassener Strand. Später haben wir erfahren, dass das der Monkey Beach war - Affen haben wir allerdings keine gesehen. Mir hats dann nur davor gegraut die gleiche Strecke zurück zu laufen, aber auch da hatten wir Glück. Es kam ein Mann mit einem Boot vorbei der uns am Abend wieder zurück an unseren Strand gefahren hat. (So kann man natürlich auch sein Geschäft machen^^). Da wir so schlau waren unsere Sonnencreme zu vergessen waren wir am Abend auch so richtig schön rot. Den Abend haben wir dann gemütlich beim Essen und später auf unserem balkon ausklingen lassen.

Am nächsten Tag gings schon früh um 10 wieder zurück. Auf der Fähre gings mir dann auch nicht ganz so gut, nachdem Jil sich schon übergeben hatte. Hab dann die restliche Fahrt fast nur noch über der Räling gehangen. Da war auch so eine sehr nette Frau, die mich die ganze Zeit massiert hat, mir Bonbons gegeben und Menthol unter die nase gerieben hat :D Die Rückfahrt hat sich dann noch etwas hinegzogen, da wir eine Wele auf den Bus warten mussten und auch noch ein paar mal umstegen mussten und nach Singapur dann in einem ganz engen vollgestopften local Bus saßen. Am Abend waren wir dann wieder zurück im schönen Singapur. Echt immer wieder schön zurück zu kommen.

Hier gings mir nocht gut :)

Melacca und eine Tour durch den Westen von S'pore

Mittwoch, 29.05.2013

Es ist Prüfungszeit in der JCU. Hab jetzt also gerade viel Zeit. Ok, ich versuch mal eins nach dem anderen abzuarbeiten.

Vor etwas längerem war ich mit ein paar Freunden aus der JCU in Melacca, Malaysia - für einen Tagestrip. Früh um 8 ging es los mit dem Bus. Gibts nicht viel zu sagen, sehr kalt, viel Stau, fast nur geschlafen. Waren dann erst um 1 da .. dachten eig würde schneller gehen. So, Melacca also... gab es jetzt auch nicht soo viel ineressantes zu sehen. Sind erstmal mit dem Taxi von Bu Terminal in die Stadt gefahre - mit öffentlichen Verkehrsmitteln siehts da auch nicht so pralle aus. In der Innenstadt war es dann aber echt ganz schön. Da gibts eine ganze lange Straße mit vielen bunten Ständen, der Jonker's Market. Bei Nacht soll der besonders toll sein (mussten aber leider mit dem Bus um 7 schon wieder zurück). Hab dann in irgendeinem Laden Ente und Reisbälle gegessen. Danach haben wir uns Fahrräder gemeldet. Das war sehr lustig. Sind natürlich nicht selbst Fahrrad gefahren. War auch eher wie eine Art Kutsche. Ein Fahhrad und nebendran eine Art Beiwagen. Aber meeeega bunt und kitschig geschmückt und mit richtig fetten Boxen hinten drin und richtig schlecht guter Musik :) Die haben uns dann zu den Hauptsehenswürdikeiten der Stadt gefahren und immer auf uns gewartet. Waren auf einer Burgruine. Von da konnte man aufs Meer schauen - Melacca liegt nämlich an der Wetsküste Malaysias. Danach sind wir noch in ein kleines Hinterhof-Café an einem kleinen Fluss und haben Bier getrunken und Karten gespielt. Dann ging es mit dem Bus auch schon wieder zurück. Man hat nicht wirklich was von dem Herzen der Stadt oder den Menschen gesehen, aber durch die Leute mit denen ich unterwegs war und das tolle Wetter war es echt ein sehr schöner Tag. Die Busfahrt zurück hat dann tatsächlich noch länger gedauert und wir waren erst um 2Uhr morgens wieder in Singapur.

 

 

Ansonsten habe ich mit Rabea an einem unserer typischen Touri-Dienstagen mal den Westen von Singapur erkundet. Da ist es eher agrikulturistisch geprägt (bin nicht sicher ob dieses Wort überhaupt existiert). Es gibt da also einen Express der alle Farmen abklappert und man kann ein- und aussteigen wo man will. Da werden dann diverse Tiere und Pflanzen gezüchtet, wie Glühwürmchen, Frösche und sowas. Wir dachten das wäre ja der perfekte Tag um Frösche zu essen :) Auf dem Weg zum Express haben wir einen Norweger getroffen der in den Nationalpark im Westen wollte. Da wir eh noch auf den Express hätten warten müssen, haben wir uns ihm angeschlossen. Der Park war echt schön. War eher ein Sumpfgebiet mit den typischen Mangrovers. Das sind diese Bäume, deren Wurzeln aus dem Boden rausstehen. Da sind auch recht viele Krebse oder Krabben oder was auch immer drauf rumgelaufen - etwas eklig irgendwie. Danach sind wir weiter zur Froschfarm - riiiichtig eklig. Wollten ja eig. welche essen, war aber geschlossen. Nur die Farm durfte man allein besuchtigen. Aber glaub nach dem Anblick der Frösche hätte ich dir auch nicht mehr essen wollen. Die saßen in dreckigen engen Becken alle aufeinander. Danach hat uns der Norwegen auf einen Eimer Bier eingeladen und danach noch das Taxi zurück in die Stadt bezahlt und uns dann noch ins deutsche Restaurant Brotzeit eingeladen - ein netter Mensch, dieser Norweger. War richitg geil mal wieder deutsches Bier zu trinken und dazu Sauerkraut und Kartoffelsalat und Bratwurst. Uuuund zum Nachtisch nochn Apfelstrudel und Vanilleeis, oh ja :)

 

Gekleidet in Mülltüten mit dem Fahrrad im Baum

Montag, 13.05.2013

Die Bergfestwoche hat heute in Ilmenau angefangen. Ich wünsche allen meine lieben aktiven Vereinsmenchen ganz viel Spaß und Erfolg und hoffe, dass alle überleben - aber ich bin ja nicht da, sollte also klappen!

BERG!!

 

Zurück nach Singapur. Ist wieder viel passiert in letzter Zeit. Komm auch langsam echt nicht mehr hinerher. Ok, eins nach dem anderen. Heute gibts ein bisschen was vom letzten Wochenende. Mein Papa ist ja letzten Samstag wieder zurück nach Deutschland geflogen. Für Sonntag hatten wir uns hier einige Pläne gemacht. Universal Studios waren auch im Gespräch, aber war uns dann mit $74 doch zu teuer. Bin dann mit Alex mit der Fähre nach Pulau Ubin, eine kleine Insel an der Nord-Ost Küste Singapurs. Da fährt man mit dem Bus bis an die Küste und dann nochmal 10 Minuten mit der Fähre. Es heißt, die Insel ist perfekt um dem stressigen Singapur mal für einen Tag zu entfliehen. Ist auch wirklich eine ganz kleine Insel und wir wollten sie mit dem Farrad umrunden. Bei strahlendem Sonnenschein gings los. Gleich nach der Ankunft haben wir uns ein Tandem geliehen - klar normales Fahrrad ist ja langweilig. Ja, war auch ne richtig gute Idee, da das keiner von uns je vorher gemacht hat und ich ja bekanntlich auch einen sehr stark ausgeprägten Gleichgewichtssinn hab. Naja direkt nachdem das tandem gezahlt war ging auch schon der mega Platzregen los. Der Fahrradverleiher hat uns dann direkt ein paar Regenponchos angedreht. Sahen in Pink und Gelb dann auch richtig schick aus. Naja wollten uns auch nicht den Tag verderben lassen durch so ein "bisschen" Regen und dachten uns dass es schon bald wieder aufhören wird. Also trotzdem mit dem Tandem los. Achja, falls ich das vorhin nicht deutlich genug rüber gebracht habe, sind mit dem Teil einfach mal gar nicht klargekommen und sind ständig in irgendeinem Baum gelandet. Irgendwann hat es dann auch meine Schuhe zerfetzt, sodass es barfuß weiterging - auch sehr angenehm barfuß im Regen Tandem zu fahren ;) Naja irgendwann haben wir einfach gar nix mehr gesehen und uns doch was zum unterstellen gesucht. Haben dann in einem kleinen Café am Meer stundenlang karten gespielt. Da ist dann auch fast noch das Dach eingekracht weil die Plane den Regen kaum tragen konnte. Als dann der Regen nach gefühlten Ewigkeiten irgendwann aufgehört hat, haben wir uns nochmal aufs Tandem geschwungen um wenigstens noch ein bisschen was zu sehen. Sind dann auf die andere Seite gefahren, hat dann auch schon besser geklappt mit dem Fahren, war vorher sicher nur der Regen dran Schuld^^ Ja die andere Seite war schnell erreicht. gab nicht wirklich was außergewöhnliches zu sehen, aber war trotzdem sehr schön durch den Wald und am Wasser entlang zu radeln.

So, morgen werd ich mit Rabea mal ein bisschen die Süd-Ost Asien Reise planen. Da gibt se mir auch die Fotos der letzten Wochen ich werd die Tage mal was über meinen trip durch den Westen Singapurs und Melacca (Malaysia) schreiben können :)

Besuch aus Deutschland

Dienstag, 07.05.2013

Ich muss gerade eine Hausarbeit schreiben. Abgabe ist nächsten Montag. Von Donnerstag bis Sonntag werde ich auf Tioman sein, eine Insel an der Ostküste Malaysias. Also bissl Zeitstress. Heißt: Ich nehm mir mal die Zeit in den Blog zu schreiben. Ist jetzt einfach wichtiger!

Letzte Woche kam mein Papa zu Besuch. Meine Mama und Schwester wollten ja eigentlich auch kommen, mussten dann aber doch wegen der Kreuzband-OP meiner Schwester zu Haus bleiben. Carolin ich hoffe du hast alles gut überstanden!

Müsste ich der letzten Woche ein Motto geben so wäre das wohl Unpünktlichkeit auf höchstem Niveau. Vielleicht werden mir einige zustimmen können, dass ich auch in Deutschland kein so sehr pünktlicher Mensch bin - allerdings schaffe ich das in Singapur tatsächlich immer noch zu toppen. Es fing also Dienstag morgen an. Papas Maschine sollte 6.50 Uhr MORGENS landen. Man muss zu geben, ist schon sehr früh. Ich dachte mir auch ganz spontan: hey nimm doch mal den Bus. Als ich das den anderen hier erzählt haben meinten die auch nur: Hä, bist du doof? Man nimmt doch nicht den Bus, der braucht doch ewig! Ja, das musste ich dann auch festellen. Anstatt einer dreiviertel Stunde (wie im Internet angegeben) hat er eine UND eine dreiviertelstunde gebraucht. Da ich auch mal wieder etwas verwirrt war bin ich auch 2 Haltestellen zu früh ausgestiegen - dieser Flughafen ist aber auch verdammt groß! Naja mit über einer Stunde Verspätung kam ich dann tatsächlich irgendwann am Flughafen an, Papi war zum Glück gechillt, klar, er konnte ja auch wieder rauchen :D ..aber so in etwas gibg es die ganze Woche weiter. Da ich die Verspätungs-Gene (ja, ich bin mir sicher, dass es die gibt) von meinem Papa geerbt habe, war das alles nicht allzu schlimm, da auch er immer zu spät war!

Dann gings mit der MRT ab in die Stadt zum Hostel Sachen abstellen und dann direkt weiter. Zuerst sind wir zur Marina Bay, dann ab in die Mall (da wo der Fluss mit der Gondel drin ist) bissl was futtern - natürlich im Food Court direkt neben der "Eisbahn" - klar, wo sonst in Singapur? Danach sind wir mit dem Singpore Flyer gefahren, das größte feststehende Riesenrad der Welt, in dem man einen toll Ausblick auf Singapur hat! Danach waren wir beide ganz schön fertig. Er wegen dem 12h Flug und bei mir kam neben der Tatsache des frühen aufstehens (was ich ja schonmal gar nicht gut vertrage) auch noch eine fette Erkältung dazu. Husten, Halsschmerzen, abwechselnd laufende und verstopfte Nase, verquollene Augen und Kopfschmerzen.. ja beneidenswert. Ihr dürft jetzt ruhig ein lautes OHHHH von euch geben! Naja haben uns dann jedenfalls entschieden uns erstmal ein bisschen auzuruhen und ein Mittagsschläfchen zu halten. Abends um 6 haben wir uns dann zum Dinner getroffen.waren im ältesten Food Court der Stadt, danach haben wir die Wasser Show an der Marina Bay geschaut und dann noch ein bisschen im leuchtenden Gardens by the Bay gesessen.

 

Tag 2. Sightseeing Tour. Ich liebe ja diese Hope on, Hope off Busse in die man an allen Haltestellen ein- und aussteigen kann und einem während der fahrt ein bisschen was über die Stadt erzählt wird. Hab ich auch schon in Hamburg, Paris und Shanghai gemacht. Zufälligerweise gab es auch eine Haltestelle direkt beim Papa vorm Hostel. War eine sehr schöne Tour. Sind dann in Little India ausgestiegen und da ein bisschen über die Arab Street gelaufen. Waren dann in einer Moschee (ungefähr 2 Minuten). Ich musste auch einen Umhang tragen, da meine Kleidung wohl nicht angemessen war. Dann haben wir noch bei einem Türken gegessen und sind durch die Souvenir Läden geschlendert. Dann gings wieder in den Bus. haben einen kurzen Blick in die Botanischen Gärten geworfen und waren dann noch auf der Orchard Road unterwegs.

Mama war so lieb meinen singapurischen freund Jon eine Flasche Jägermeister zu kaufen. Also sind wir am Abend zu Jon ins Hostel und waren dann ne Runde im Marina Bay Sands Skypark Infinity Pool baden. Anschließend gab es Vodka Ahoj udn Jäger Train im Hostel. Der Papa war ganz begeistert und glaubt vermutlich jetzt, dass ich Alkoholoker wäre. Nein bin ich nicht :)

Achja, fast vergessen. Ich hab ja mal wieder was verloren. Diesmal die Badesachen von mir und meinem Papa. Mal wieder an der Bushaltestelle liegen lassen, Zum Glück kennt mein Papa mich und hatte noch eine 2. im Hostel. Da ich damit ja meinen 2. Bikini verloren hatte (ja der andere war in der Tasche die ich AUCh an einer Bushaltestelle hab stehen lassen) waren meine Bikinis damit auch alle. Zum Glück konnte mir meine Mitbewohnerin einen leihen und dem Baden im Infinity Pool stand nix im Weg!

 

Am 3. Tag war dann Schluss mit Faulenzerei. Ich musste wieder in die Uni. Da ich wieder etwas nachlässig war, musst ich die Nacht davor auch mal wieder eine Hausarbeit zu Ende schreiben - is ja gar kein Problem für mich, vor allem wenn ich krank bin liebe ich das besonders! Naja, Papa kam dann am Vormittag im Appartment vorbei und hat sich ein Stündchen an den Pool geleget, während ich meine Arbeit zu Ende geschrieben hab. Danach hab ich ihn mit in die Uni genommen. Er hat da ein bisschen gelesen und nach der Uni sind wir ganz in der Nähe zu einem Inder essen gegangen, der wohl der beste der Stadt sein soll und den ich eh schin immer mal probieren wollte. Ich weiß jetzt nicht warum der so besonders sein solll, aber ok, war in Ordnung. Es gab Prata (eine Art fluffiger Brot-Pfannkuchen) gefüllt mit diversen Sachen Käse, Pilze, Zwiebeln, Ei..sowas. Hat dann auch richtig heftig angfangen zu Regnen. haben es grad noch so trocken zum Inder geschafft. Standen auf der Straßenüberführung, auf der einen Seite war es schon klitschnass, die andere Seite war noch trocken. Hab ich so vorher auch nocht nicht gesehen, sehr beeindruckend. Haben dann auch noch ewig beim Inder rumgesessen, weil es einfach nicht aufhören wollte. Irgendwann haben wir uns dann wieder raus getraut. Sind zurück zum Appartment duschen und umziehen und dann sollte es eigentlich zur Helipad Party des Swiss Hotels gehen. Immer einmal im Moment wird dort die Helikopterplattform für Menschen geöffnet und von da aus hat man wohlmöglich den besten Ausblick auf das nächtliche Singapur.  Als wir ankamen sagte man uns leider, dass die Plattform wegen des schlechten Wetters geschlossen wurde. Naja haben uns dann von innen ein wenig die Skyline angeschaut - war auch sehr schön!

Am Freitag hatte ich den ganzen Tag Uni und Papa war im Zoo. Abends bin ich dann zur Night Safari dazugestoßen. Mehr gibts auch über den Freitag gar nicht mehr zu berichten. Am Samstag ging es dann am Vormittag auch schon wieder zurück zum Flughafen und 12h später war er auch schon wieder zurück in Deutschland.

Ich glaub es hat ihm sehr gut gefallen. Er war erstaunt über die Menschen, die in den öffentlichen verkehrsmitteln ununterbrochen auf ihre mobilen Endgeräte starren und selbst beim umsteigen den Blick nicht heben. Obwohl mein Papa kein klassischer Smartphone-User ist, hat er es trotzdem geschafft auf der Orchard Road vor eine Scheibe zu laufen, was ihm auch eine mächtige Beule auf dem Kopf verpasst hat. Was müssen die Singapurer aber auch immer alles so gründlich putzen! Und eine weiter Erkenntnis war, das Marina Bay Sands in Deutschland mit diesem Pool wohl nie hätte gebaut werden dürfen - nur mit einem fetten, hohen Zaun drumherum!

War jedenfalls schön, dass du da warst, Papi! Hoffe hattest einen tollen Geburtstag am Sonntag als du wieder zu Haus warst. Auf diesem Weg nochmal alles Gute zum Geburtstag!

Hm das wars wohl schon, jetzt muss ich wieder ran an die Hausarbeit. Bald gibt es mehr von der Reise nach Melakka und meiner Tour durch das aggrarwirtschaftliche Singapur. Naja, Donnerstag gehts dann ja erstmal nach Tioman, dauert also vielleicht nochn bissl ;-)

Horas! Ostern am Lake Toba

Freitag, 03.05.2013

Ich sitz gerade in ener Vorlesung. Heißt: Ich hab nun endlich Zeit über die Indonesien-Reise zu berichten. Ich hoffe, dass ich noch alles zusammenbekomme, ist ja nun schon ein Weilchen her.

Diese Reise wollten Alex und ich mal mit etwas mehr Plan angehen und haben die halbe Reise schonmal im voraus gebucht. So ging es Donnerstag Abend mal wieder mit dem Bus nach Johor Bahru (die Grenzstatd in Malaysia, falls ihr es vergessen habt). Wie wir feststellen mussten, ist das wohl auch Donnerstag Abend immer viel los, jedenfalls konnten wir nicht mal das Ende der Schlange sehen. Ist ja kein Problem für uns Europäer, im dreist sein sind wir gut. So ahben wir uns also ans Anfang der Schlange gestellt. Die sich beschwerenden Menschen haben wir leider nicht verstanden und ganz fix saßen wir dann auch schon im Bus. Leider hat die Dreistigkeit bei der Passkontrolle in Malaysia nicht mehr funktioniert. Da waren riseige Menschenmassen und es war schon absehbar, dass wir den Anschlussbus nach Melacca nicht mehr bekommen würden. So war es dann auch. Das hat man davon wenn man vorher Tickets kauft.. man verpasst den Bus! Eigentlioch wäre das auch der letzte an diesem Abend gewesen und wir dachten schon die Nacht in Johor Bahru verbringen zu müssen. Da wir aber wie immer mal Göück hatten gabs noch einen Zusatzbus, natürlich alles mit Aufpreis aber immer noch recht erschwinglich - ist ja Malaysia. Um halb 2 nachts waren wir dann in Melacca, von da aus sollte es 10 Uhr morgens weiter mit der Fähre nach Dumai (Sumatra, Indonesien) gehen. Eins Hostel in Melacca hatten wir zum Glück schon gebucht. Also auf mit dem Taxi ins Hostel. Hat etwas länger gedauert eh wir eins gefunden haben und der Taxifahrer war dann auch ein wenig verrückt und hat etwas wirr geredet. Das Hostel war ganz in der Nähe der Fähre, 3€ die Nacht, inklusive Frühstück, unsere Erwartungen waren dementsprechend gering. Doch im Endeffekt war es das beste Hostel, in dem wir bisher waren. Am besten war der Hostelbesitzer. Ein alter Malaye, mit Fokuhila. Hatten vorher schon Bescheid gesagt, dass es wohl etwas später wird. Er hat uns dann mit iPhone Badelatschen empfangen und uns direkt ins Zimmer geschickt. "Geht schlafen, Bezahlung machen wir morgen". Nach 4h Schlaf war unsere Nacht dann auch wieder zu Ende. Der Fukuhila Mann hat uns Frühstück gemacht und dann gings auch schon los zur Fähre. Da es morgens um 6Uhr war, war die Stadt immer noc ausgestorben. Der Weg bis Dumai war dann recht unspektakulär.

Angekommen in Dumai mussten wir erstmal durch die Passkontrolle. War aber alles etwas seltsam. Alle Malayen und Indoneser sind normal durch die Kontrolle durch, die weißen wurden zur Seite rausgezogen. Das Visum kauft man da bei Ankunft. Normalerweilse US$10 für 7 Tage. Natürlich hatte sie grad nur die für US$25 für 30 Tage da. Dann wir nicht genug US-Dollar dabei hatten mussten wirs in einer anderen Währung zahlen. Mit Euros, Singapurdollar, US-Dollar, Malayisische Ringits und Indonesische Rupiah sind wir etwas durcheinandergekommen mit der Umrechnugn und haben mindestens das doppelte gezahlt.. naja selbst schuld^^ Dann mussten wir einzeln mit in einen Raum gehen und alle unsere Fingerabdrücke einscannen lassen und anschließend gings noch zu einer Befragung, in der die wissen wollten ob man Drogen dabei hat und warum man da ist usw.. die waren zwar alle Recht nett..aber hab mich trotzdem die ganze Zeit recht unwohl gefühlt. Das Gute an der ganzen Prozedur war, dass wir Dimitri (Franzose - klar ist ja offensichtlich bei dem Namen) und Gunnar (Schwede) kennengelernt haben. Beide wollten auch nach Lake Toba und von da an sind wir mit den beiden zusammen gereist. Das Beste was uns passieren konnte! Also gibgs erstmal mit dem Taxi von der Fähre zur nächsten Busstation. Lieder ging der einige Bus nach Parapat (die nächste Stadt am Lake Toba) erst 18 Uhr. Das hieß als 5h zeit totschlagen an einer verlassenen Bushaltestelle. Haben da dann die ganze Zeit gegessen, geredet, Karten gespielt. Gunar hat un ein israelischen Kartenspiel beigebracht - Yaniv. Spielen wir auch in Singapur seither ständig! Die Zeit ging schnell vorbei und es war schön da zu sitzen und die Indoneser bei ihrem Tagesablauf zu beobachten. Am Nachmittag kamen auch ein Haufen Kinder aus der Schule die uns dann auch 1000 Sachen gefragt haben und auch viel erzählt haben. Dann ging es auch schon los - 16h Busfahrt, juhuu. Ehhhm..nein!

Die Sitze waren recht eng, so auch der Pletz für die Beine. Hinter mir saß einer der immer meinen Sitz komplett steil nach oben gestellt hat, wenn ich mal nicht aufgepasst hat. Schrä hinter mir saß einer der jede Stunde geraucht hat und der Bus hat bestimtm 10 Mal angehalten. Da hat immer einer aus dem Fenster geschriehen, wahrscheinlich um zu fragen ob jemand mit will, jedenfalls sind ständig überall Leute ein-und ausgetiegen. Uns wurde natürlich gesagt das es ein non-stop Bus ist. Egal, als die Sonne aufging gab es eine kleine Frühstückspause, ich habe irgendwas gegessen..wer weiß schon was das war. Danach ging die Fahrt sehr rasant weiter, weil es dann bergig und kurvig wurde. Ich dachte zwar wir werden sterben aber sind dann doch heil angekommen. Dann sind wir von dem Bus noch in einen Van umgestiegen, der uns dann direkt nach Parapat gebracht hat. Normal hätten da vielleicht 10 Leute reingepasst, aber saßen da bestimmt mit 20 Leuten drin. Und dann hat der Fahrer noch Musik von Akon reingehauen und es ging ab. war eine recht witzige Fahrt :) In Parapat haben uns die beiden Mitreisenden dann auf ein Bier eingeladen und dann haben wir uns auf die Suche nach der Fähre gemacht. Lake Toba ist ein Vulkansee, in dem in der Mitte nochmal eine Insel liegt - da wollten wir hin! Der Weg durch Parapat war voll interessant. Überall belebte Straßen und sind über einen Markt gelaufen. war einfach schön, die ganzen Menschen zu beobachten bei was auch immer sie da gemacht haben. Auf dem Weg haben wir noch einen Holländer getroffen, der das gleiche Ziel hatte und sich auch mit angeschlossen hat.

     

Das letzte Bild zeigt Tuk Tuk, die kleine Halbinsel von der Insel in der Mitte des Lake Toba. Da angekommen ging es erstmal auf die Suche nach einem Hostel.Das war dann auch schnell gefunden - günstig und unglaublich schön. Muss meine Aussagen von vorhin korrigieren, das war defintiv das beste Hostel! Kleine Hütten direkt am Strand. Hatten eine riiiiiesen Zimmer im oberen Teil einer Hütte mit einem kleinen Balkon dran und einem rieeeesen Bad - und das sogar mit einer richtigen Toilette.. diese Löcher im Boden die man auf der ganzen Fahrt besuchen musste, sind nicht ganz so meins.

So, mittlerweile war es dann auch schon Samstag Mittag. Die Reise hatte etwas länger gedauert als geplant. Wer sich erinnet, sind Donnerstag Abend los. Da wir Montag eigentlich wieder in Singapur sein wollten, hätten wir Sonntag Mittag auch schon wieder los gemusst.. nicht so cool! Also haben wir ein bisschen organisiert und uns dazu entschieden erst Dienstag wieder nach Singapur zu fahren, so konnten wir bis Montag Mittag am Lake bleiben.

Den Rest des Tages haben Alex und ich die Insel umrundet. War ja nicht so groß, das ging zu fuß. Beeindruckende Berge, ein kristallklarer See, echt wunderschön. Haben frittierte Banane gegessen und die Landschaft genossen. Am Abend haben wir uns wieder mit den anderen getroffen. Im Hosel gabs eine kleine Tanz- und Gesangsperformance von den Einheimischen, wo wir am Ende auch mitgetanzt haben. Achja, Magic Mushrooms sind in Indonesien übrigens legal. Ich habe natürlich keine probiert, aber es gab sie an jeder Ecke zu kaufen.

  

Am Sonntag haben wir dannzu fünft die ganze Insel in der Mitte des Lake Toba erkundet. Gunnar und Dimitri waren wieder mit dabei und Rachel (Kanadierin), die wir dann im Hostel kennengelernt haben, ist auch mit dazugestoßen. Haben Motorroller ausgeliehen und dann gings los. Da wir Mädchen noch nie auf so Dingern saßen, haben die Jungs uns mitgenommen. Helme braucht man natürlich keine..nee...die Indoneser fahren ja alle nur wie besoffen. Aber haben alle überlebt! Ich glaube das waren bisher die schönsten Landschaften die ich je gesehen hab. Haben immer mal wieder angehalten, die Aussicht genoßen, Fotos gemacht. Atembraubend. Dieser See, umringt von diesen risiegen Bergen. Wikipedia sagt dazu vulkanisch-tektonischer Kesseleinruch - falls ihr euch darunter eher etwas vorstellen könnt :)

Aber ich kann das ja mal kurz erklären. Wie immer gilt, wen es nicht interessiert, einfach Absatz überspringen ;-) Vor 74.000 Jahren ist der dortige Supervolkan ausgebrochen. War wohl auch der größte Ausbruch der letzten 2 Millionen Jahre und die Asche findet man heute noch in Indien und dem gesamen indischen Ozean. Es folgte sogar eine Abkühlung des Weltklimas und ein sogenannter vulkanischer Winter. Das hat wohl auch die Entwicklung der Menscheheit stark beeinflusst. Also ein evolutionär sehr wichtiger Ort!

Man hat auf jeden Fall einen guten Eindruck davon bekommen, wie die Menschen dort leben. Die Menschen dort wirken auch glücklich und sind wie alle Asiaten auch sehr freundlich. Wenn wir durch die Dörfer gefahren sind, waren wir eigentlich nur am winken. Und dort ruft man "Horas!" Heißt soviel wie Hallo, Wie gehts, Gute Reise, Viel Glück, Auf Wiedersehen, Bis Bald. Man sagt es quasi immer! Da ja auch Ostersonntag war, sin wir in dem einen Dorf auf ein kleines Fest gestoßen. Haben angehalten und wollten und das mal ansehen. Da kamen die Leute auch schon angerannt haben uns Essen und trinken in die Hand gedrückt uns bunte Tücher übergeworfen und auf die Tanzfläche gezogen. Der Bürgermeister (oder wer auch immer das war) hat dann auch extra sein Programm unterbrochen, um uns allen vorzustellen. War sehr cool. Nur am Ende kam dann jeder mit einer riesen Geldbox an. Interessant war auch, dass alle Frauen ein sehr sehr helles, fest weißes Puder auf der Haut hatten, als wollten sie weiß aussehen. War auch sehr schwierig von da wieder loszukommen. Gerade die Jüngeren, die etwas Englisch konnten, haben uns in Scharen umringt. Nachdem wir dann etwas Geld da gelassen hatten, gings wieder weiter. Mussten auch immer mal wieder anhalten zum tanken. Aber Benzin wird da an jeder Straßenecke in Kanistern verkauft. Wir mussten ein wenig öfter anhalten als die anderen, da Alex das Gas immer bis zum Ende aureizen musste. Die Jungs fanden es überhaupt sehr witzig sich die ganze Zeit gegenseitig zu überholen, wir Mädchen eher nicht so. Die Straße war zwischendurch auch sehr sehr schlecht. Über 40Km nur Schlaglöcher und Steine. Nicht so angenehm mit nem kleinen Motorroller. Da hat mir am Abend auf jeden Fall ganz schön der Po wehgetan. Aber das war es alles Wert. Ich bin ja ein totaller Fan von Reisfeldern. Die sehen aus wie Terrassen und sind so untereinander versetzt angelegt. Traumhaft. Der Vorteil davon, dass ich hinten auf dem Motorroler saß, war nuatürlich der, dass ich die ganze Zeit die Aussicht genießen konnte. Toller Tag!! Leider kann man hier keine Videos einbauen und keine 100 Fotos hochladen, aber vllt kann ich trotzdem einen Eindruck davon vermitteln:

         

 

Zurück auf Tuk Tuk hab ich mich dann selber mal getraut zu fahren. Erst ein bisschen auf der Halbinsel, dann auch nochmal auf der größeren Straße, bis die Sonner untergegangen ist. Hab mich glaub auch gar nicht so dumm angestellt und hat echt mega Spaß gemacht. Aber war schon gut, dass Alex den Tag über gefahren ist, ich wäre mit meinem Scheckentempo ja nie hinter den Jungs hergekommen^^Achja, in Indionesien ist wie in Singapur auch Linksverkehr. Ich bin nach dem Abbiegen auf die Hauptstraße natürlich erstmal auf die rechte Seite. Huch :) Am Abend saßen wir noch was Essen, haben karten und Billiard gespielt. Hab ein ein indonesisches Spiel gelernt. Killer: Billiard mit Karten und man schießt ab was man gezogen hat - sehr cool!

Montag war dann auch schon unser letzte Tag. Am Vormittag waren wir ein bisschen im See schwimmen, dann ging es für mich und Alex auch schon wieder mit der Fähre zurück aufs Festland. Von da wieder mit einem Van zu einem Bus, der uns dann zurück nach Dumai gebracht hat. Also mussten wir echt schon ganz schön was blechen. Für Deutsche Verhältnisse natürlich immer noch in Ordung..aber trotzdem. War nicht so einfach einen Weg zurück zu finden. Da es den Bus den wir hin genommen hatten nur in die eine Richtung gibt. Und auch das Internet konnte nicht groß weiterhelfen. Zum Glück kannte ein Typ aus dem Hostel irgendjemanden der uns dann weiterhelfen konnte. Naja mussten das dann über so ein Touristen office machen und hatten einen "Agenten" der uns dann bis zum Bus gebracht hat, was auch etwas außerhalb lag. Und alles was ich über asiatische Auto- und vor allem Motorradfahrer gesagt hab, hab ich da noch schlimmer gesehen. ich weiß, dass hab ich schon oft gesagt, aber da dachte ich wirklich, dass ich sterben werde!! Wir saßen zwar in einem Van, was nochmal besser ist als aif einem Motorroler ohne Helm aber es ist unglaublich wie die sich da gegenseitig überholen und sich teilweise 3 Autos in engen Kurven aneinander vorbeiquetschen. Aber hab auf der Fahrt auch ein paar Affen gesehen - ich mag Affen. Das war schön! Der Bus wurde uns dann auch wieder als non-stop Bus angepriesen, hat aber auch mal wieder unzählige Male gehalten. Hört sich ja an sich nicht so schlimm an. Hät der Bus halt ein paar mal. Aber nein nein. Bei jedem Halt wachen alle kleinen Kinder auf und quängeln und schreien. Die, die nicht aufwachen werden spätestens durch die Ukulele Spieler geweckt, die meinen, die Leute im Bus nerven zu müssen. Und wer dann noch nicht aufgewacht war, wurde spätestens durch die Händeler wach, die einem Essen oder Trinken andrehen wollen. ich war ja kurz davor Menschen und vor allem Kinder zu töten - ich mag sie ja alle echt gern, aber so nicht! Nicht wenn ich schlafen will :) Naja aber auch das haben wir überstanden, war definitv eine Erfahrung dich ich auch nicht missen will. So waren wir also Dienstag morgen wieder in Dumai. Natürlich hat der Bus nicht bei der Fähre gehalten, so wie man es uns gesagt hatte, sondern mal wieder mitten im nirgendwo. Da wir die einzigen weißen im Bus waren sind die Menschen draußen auch direkt auf uns los und wollten uns Tickets für alles mögliche anbieten. das Problem war, dass niemand wirklich Englisch gesprochen hat und die einfach nicht verstehen wollten, dass wir bereits ein Ticket für die Fähre haben und nur ein Gefährt zu Fähre brauchen. Ich war ein wenig überfordert, aber Alex hat das alles ganz gut geregelt. Am Ende blieb uns aber nichts übrig als einfach zu gehen, da alle weiter auf uns eingeredet haben. Am Ende haben wir irgendwo dann noch jemanden gefunden, der uns sogar fpr die Hälfte des Preises mitgenommen hat, also die anderen vorher verlangt hatten. Also mit der Fähre wieder zurück nach Melacca, Malaysia. Dann von da mit dem Taxi vom Fähren- zum Busterminal und von da dann den Bus zurück nach Singapur. Dienstag Abend waren wir dann wieder zu Haus.

Auch wenn wir einfach mal mehr Zeit für die Reise an sich, als für alles andere gebraucht haben würd ichs immer wieder so machen. Im Endeffekt glaub ich, wäre ein Flug sogar billiger gewesen. Aber das ganze drum herum war so ein tolles Erlebnis, sowas würde man durchs fliegen einfach verpassen.

Letzte Woche war ich mit ein paar Freunden übrigens auch nochmal richtig in Melacca - einen ganzen Tag. Alex und ich sind ja nur 2 mal ganz fix durchgeflitzt. Aber darüber beim nächsten Mal mehr. Hab ja nun auch endlich wieder eine eigene Kamera, hat Papi aus Deutschland mitgebracht, in einem Koffer mit vielen anderen tollen Sachen! Danke auch an Mami+Carolin :D Also gibts auch bald den Bericht vom Besuch meines Papas!

Happy Day

Samstag, 27.04.2013

Vielen lieben Dank an alle die an mich und meinen Geburtstag gedacht haben, ich hatte einen wirklich ganz tollen Tag!

  Kai und Sandra, ihr seid so süß :D

Die Inder sind einfach so liebe Menschen. Hab ein paar eingeladen mit mir zu feiern und von da an haben sie mir einfach immer gratuliert wenn sie mich gesehen haben... 5 Tage vorher..immer! Und unter den Indern verbreitet sich ja auch alles wie ein Lauffeuer..da scheint jeder jeden zu kennen. In kürzester Zeit wusste der ganze indische Teil des Campus' von meinem baldigen Geburtstag und alle haben mir einach immer gratuliert. Es ist nämlich so, dass es in Indien Glück bringt viele Glückwünsche im Voraus zu bekommen. Es erwartet mich also viel, sehr viel Glück im kommenden Jahr :)

Am Mittwoch hab ich dann reingefeiert. War ein sehr schöner Abend. Wir waren einfach so viele Leute. Haben uns auf einer Brücke getroffen, die ich hier sehr gern mag und die auch immer voll mit Menschen ist. Haben Flunkyball gespielt. Auch wenn die Singapurer bissl Angst hatten, dass wir verhaftet werden. Waren auch eine kleine Attraktion, weil bestimmt 16 leute oder so gespielt haben. Mein Team hat natürlich gewonnen! Da stand einfach eine Traube an Menschen um uns herum, die Fotots gemacht haben^^ witzig!

Am nächsten Tag hatte ich dann Uni und war auch nur damit beschäftigt Hände zu schütteln. Ach, das war schön :) dann hat meine Klasse auch noch für mich gesungen.. ich hätte ja fast geweint! Am Nachmittag war ich dann mit ein paar Freunden im POOL.. ist ja mittlerweile fast mein zweites zu Hause. Dann waren wir noch essen und sind dann mit Jon ins Hostel Feigling und Jägermeister trinken.

 

Das Ende des Abends sah dann so aus, dass ICH meine Mitbewohnerin nach Hause tragen musste, was nicht ganz geklappt hat, weil wir hingefallen sind und sie sich den Kopf angeschlagen hat.. später mehr dazu. War also um 4 zu Haus und musste dann noch meine Hausarbeit fertig schreiben, bis auf die Einleitung hatte ichs vorher nicht geschafft. Um 8 konnte ich dann einfach nicht mehr und bin bis 12 schlafen gegangen.. Uni musste also leider ausfallen. Um 12 hab ich dann nochmal 3h dran gearbeitet und dann in die Uni gerannt, ausgedruckt und zum Tutorial gehetzt, in dem ich es abgeben musste.. Und dann der Knaller. Erstens wollte sie keine Kopie haben, man sollte es nur online hochladen. Ich hatte es natürlich erstmal auf der falschen Plattform hochgeladen.. UND dann meint sie, dass wir es auch gern nochmal überarbeiten können und dann einfach bis Samstag Abend die endgültige Arbeit hochladen sollen.. ich hätte ihr ja fast ins Gesicht getreten!!!Vor lauter Frust bin ich also wieder ins Hostel trinken gegangen.

Samstag hab ich dann bis 4Uhr Nachmittags geschlafen bis mich meine Mitbewohnerin (die mit dem angeschlagenen Kopf) geweckt hat. So habe ich also die Gelegenheit bekommen ein singapurische Notaufnahme kennen zu lernen. Zum Glück mal aus der anderen Perspektive. Muss aber sagen, dass mir die deutsche Notaufnahme besser gefällt. Ich meine gut, da arbeiten auch nur Ausländer von daher sollte es ja eigentlich nicht so groß der Unterschied sein. Naja aber man hat die halt nie verstanden und niemand hat mal irgendwas erklärt und wir haben sooo lange warten müssen. Alle haben einen Mundschutz getragen.. obwohl ich darüber sogar noch ganz froh war bei dem ganzen keuchenden und pusteligen Menschen um mich drum herum. Der Mundschutz ist jetzt also mein neuer bester Freund. Aber keine Sorge, der Mitbwohnerin gehts gut, es war nix!

Das also zu meiner 3-tägigen Geburtstagsparty in Singapur. Werde meine Leber jetzt mal ein paar Tage schonen und mich dafür lieber um mein Bett kümmern.. das arme, ist bestimmt ganz traurig, dass ich so wenig Zeit mit ihm (oder es?) verbringe. Allerdings muss ich am Donnerstag auch schon wieder eine Arbeit abgeben von daher wird das Letztere wohl er nix - muss auch schon bis Montag Abend fertig sein, weil mein Papa ja Dienstag früh kommt! Danach ist es dann nur noch eine Hausarbeit und eine Gruppenpräsentation..und dann ist die Uni auch schon fast wieder vorbei. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht!.. oh man und ich habe immer noch nix über das schäne Sumatra geschrieben..ok nächstes mal bestimmt :D

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